Ausgabe 04/16 - Dezember 2016

Ausgabe 04/16 - Dezember 2016

Editorial: Wohnungslosigkeit ist eine Menschenrechtsverletzung. Wohnungslosenhilfe – und damit auch die Arbeit der BAWO – ist Menschenrechtsarbeit!
FEANTSA: Jugendrechte. Jetzt sofort! Dramatische Zunahme von Jugend-Wohnungslosigkeit in Europa!
FEANTSA: FEANTSA Länderbericht zu Österreich
BAWO: Rückblick 2016 und Vorausschau 2017 des Wiener Frauenarbeitskreises der BAWO
BAWO: Marie's Tagebuch - eine Initiative der Teilnehmerinnen der BAWO Frauenvernetzung
Österreich: Österreichische Nichtregierungsorganisationen in der Armutsbekämpfung: Entwicklungen, Leistungen, Lücken. Studie
Österreich: Beitrag zum Menschenrechtsbefund 2016. Wohnen: Recht auf Wohnen sieht anders aus!
Wien: "Housing First"-Fachtagung am 25.10.2016. Resümee
Wien: Vertreibung und Strafen aufgrund der Wiener Kampierverordnung
Wien: Wohnungslos in Wien – Die Uhr tickt!
Wien: Würde, Wärme, Wohnen – fünf Jahre Mobile Wohnbegleitung der Heilsarmee Österreich
Niederösterreich: "Wer die Mindestsicherung kürzt, nimmt eine Zunahme der Wohnungslosigkeit in Kauf"
Oberösterreich: Aufgepasst! In Linz beginnt's
Oberösterreich: Rezension einer Magisterarbeit zum Konzept der Delogierungsprävention und die Praxis der Präventionsstelle in Wels
Salzburg: Aktuelles zum BMS-Diskurs in Salzburg
Salzburg: „Wie wollen wir wohnen“ - Wohnbausymposium 2016 in Salzburg
Salzburg: 7. Regionale Armutskonferenz und 2. Jugend-Armuts-Konferenz
Salzburg: Aktueller Menschenrechtsbericht der Plattform für Menschenrechte Salzburg online
Steiermark: Wohnungsbericht der Stadt Graz veröffentlicht
Steiermark: Hoher Bedarf bei der Winternotschlafstelle Graz
Steiermark: Wohnungslosenerhebung in Graz
Steiermark: Volksanwaltschaft prüft Sozialamt Graz
Kärnten: Zur Fachtagung: „Räume für globale Gerechtigkeit? Entwicklungen, Ressourcen/Infrastrukturen und mögliche Alternativen im urbanen Raum
Tirol: Mindestsicherung Tirol
Tirol: Der Unterstützungbedarf steigt – und das Land Tirol kürzt die Fördermittel der Sozialen Einrichtungen
Tirol: Vertreibungspolitik in Innsbruck
Tirol: Mietzinsbeihilfe in Tirol. SPAK fordert erneut landesweit einheitlichen Zugang
Tirol: „Mieten essen Leben auf“ & 40 Jahre DOWAS
Vorarlberg: Erfolgreiche 10 Jahre Soziales Netzwerk Wohnen
Buchrezension: In Defense of Housing
Buchtipp: Aktuelle Leitbegriffe der Sozialen Arbeit. Ein kritisches Handbuch Band 3
CC oder: Wo wir immer schon nachhaken wollten!
Termine: Termine

Editorial: Wohnungslosigkeit ist eine Menschenrechtsverletzung. Wohnungslosenhilfe – und damit auch die Arbeit der BAWO – ist Menschenrechtsarbeit!

Menschenrechte verweisen als „realistische Utopie“, wie Habermas es bezeichnet hat, auf die Ziele einer gerechten Gesellschaft und sind aus historischer Perspektive gesehen Reaktion gegen Willkür, Unterdrückung und Erniedrigung. Die Tiefe und Breite der Umsetzung von Menschenrechten spiegelt die jeweiligen gesellschaftlichen Machtverhältnisse wider - ein Faktum, das uns spätestens im Kontext der gesellschaftlichen Krise im Umgang mit Flucht und Asyl im vergangenen Jahr wieder schmerzlich bewusst geworden ist.

Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember hat die Österreichische Liga für Menschenrechte ihren Menschenrechtsbefund 2016 präsentiert. Eine Vielzahl an NGOs, so auch die BAWO, hat daran mitgewirkt und neben den mannigfaltigen Defiziten ebenso die Unteilbarkeit der Menschenrechte und ihre wechselseitige Bedingung sichtbar gemacht.
Weiterlesen im Editorial.

Herzliche Grüße,
Elisabeth Hammer
BAWO Obfrau                   

FEANTSA: Jugendrechte. Jetzt sofort! Dramatische Zunahme von Jugend-Wohnungslosigkeit in Europa!

Die Zunahme von Wohnungslosigkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist aktuell europaweit besonders auffällig. Sparmaßnahmen, hohe Arbeitslosenquoten und steigende Wohnungskosten treiben immer mehr junge Menschen in die Wohnungslosigkeit. Dieser Trend erfordert umgehend dringende Aufmerksamkeit!

Die FEANTSA Youth hat daher zusammen mit Organisationen in Europa und Kanada "Jugendrechte! Jetzt sofort! Ending Youth Homelessness: Ein Leitfaden für Menschenrechte" veröffentlicht. Dieser Leitfaden, der Strategien zur Beendigung von Wohnungslosigkeit von Jugendlichen an Hand internationaler Menschenrechtsnormen zur Umsetzung anbietet, wurde am 10. Dezember 2016 zum internationalen Tag der Menschenrechte veröffentlicht.
Zum ganzen Beitrag

FEANTSA: FEANTSA Länderbericht zu Österreich

Der BAWO Vorstand hat soeben seinen diesjährigen Länderbericht zum Thema Wohnungslosigkeit an die FEANTSA abgeliefert. Mit diesem standardisierten Bericht versucht die FEANTSA, vergleichbare Daten und Inhalte aus allen europäischen Mitgliedsstaaten zu generieren.          
Alle Berichte sind auf der FEANTSA Webseite zu finden. Der Österreichbericht der BAWO soll einen Überblick über zentrale Statistiken, Entwicklungen und Strategien in Österreich geben.

Rückfragen und Anregungen gerne an christian.perl@bawo.at

BAWO: Rückblick 2016 und Vorausschau 2017 des Wiener Frauenarbeitskreises der BAWO

Ⓒ Heidemarie Supper

Zum Jahresende hat der Wiener Frauenarbeitskreis bei seiner monatlichen Arbeitskreis-Sitzung Revue passieren lassen, was 2016 alles erreicht wurde und hat zusammengestellt, was für nächstes Jahr geplant ist. Daran möchten wir Sie/dich teilhaben lassen.

Erstmalig gab es am Vormittag vor Beginn der BAWO Fachtagung, auf Einladung der Marie, die FRAUEN_vernetzung. Bisher war die österreichweite Vernetzung der im Bereich der Wohnungslosenhilfe tätigen Frauen im regulären Fachtagungsprogramm integriert - durch den zusätzlichen Veranstaltungsvormittag, vor dem regulären Start der Fachtagung, musste nun keine Wahl mehr zwischen Fachthema oder Frauenvernetzung getroffen werden. Der Wiener Frauenarbeitskreis der BAWO hat die Organisation für dieses Vernetzungstreffen übernommen und eine Veranstaltung entwickelt, mit dem Ziel, Raum zum Kennenlernen, zum Austausch und für Ideenentwicklung zu bieten.
Zum gesamten Beitrag des Wiener Frauenarbeitskreises

BAWO: Marie's Tagebuch. Aus dem Leben einer wohnungslosen Frau

In „Marie‘s Tagebuch“ wird anhand von fiktiven Erlebnissen der "Marie" - die auf wahren Geschehnissen beruhen - auf Frauenproblematiken in der Wohnungslosenhilfe eingegangen. Diese Form der Darstellung soll Einblicke in die Diskussionsthemen des Frauenarbeitskreises Wien der BAWO ermöglichen.
Weitere Tagebucheinträge der Marie sind geplant. Die Erzählungen, in denen gleichsam viele unterschiedliche Maries zusammenkommen, sollen als Anregung dienen, die gesellschaftlichen Strukturen und mögliche Hindernisse bei der Bewältigung von Wohnungslosigkeit aus Frauenperspektive zu betrachten.
Zu Marie's erstem Tagebucheintrag

Österreich: Österreichische Nichtregierungsorganisationen in der Armutsbekämpfung: Entwicklungen, Leistungen, Lücken. Studie.

2005 wurde erstmals erhoben, was österreichische Nichtregierungsorganisationen (NROs) in der Armutsbekämpfung leisten. Die nun vorliegende neue Studie schließt zehn Jahre später an die damalige Arbeit an und greift ihre Fragestellungen wieder auf. Dr. Karin Heitzmann hat bei der BAWO-Fachtagung 2016 in Wien schon erste Ergebnisse aus dieser Studie präsentiert.

Die Studie zu den Erfahrungen und Problemeinschätzungen aus der Sicht der österreichischen NROs gibt einen guten Einblick in die Arbeit der österreichweit befragten Einrichtungen. Inhaltlich liegen die Schwerpunkte auf den derzeit „brennenden“ Themen Beschäftigung, Migration, Gesundheit und Wohnen. Durchgeführt wurde die Untersuchung in 2015 von der Österreichischen Armutskonferenz und der Wirtschaftsuniversität Wien (im Auftrag des BMASK).
Zur Studie: Österreichische Nichtregierungsorganisationen in der Armutsbekämpfung: Entwicklungen, Leistungen, Lücken
Mehr Infos unter: Studie der WU Wien zur Armutsbekämpfung: Wohnen das brennende Thema

Österreich: Beitrag zum Menschenrechtsbefund 2016. Wohnen: Recht auf Wohnen sieht anders aus!

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember hat die Österreichische Liga für Menschenrechte ihren Menschenrechtsbefund 2016 präsentiert. Eine Vielzahl an NROs, darunter auch die BAWO, hat daran mitgewirkt und neben den mannigfaltigen Defiziten ebenso die Unteilbarkeit der Menschenrechte und ihre wechselseitige Bedingung sichtbar gemacht.
Sepp Ginner und Heinz Schoibl, beide Obfrau Stv. der BAWO, haben das Recht auf Wohnen in Österreich näher beleuchtet im:
Beitrag im Menschenrechtsbefund 2016 zum Thema Wohnen: Recht auf Wohnen sieht anders aus!

Wien: "Housing First"-Fachtagung am 25.10.2016. Resümee

Die Wiener Wohnungslosenhilfe des Fonds Soziales Wien und das neunerhaus veranstalteten am 25.10.2016 die Fachtagung "Housing First in Wien - fachlich innovativ und sozialpolitisch zukunftsweisend“.

Rund 170 TeilnehmerInnen diskutierten im C3 Convention Center nicht nur über das "Wiener Modell" von Housing First, sondern auch über internationale Erfahrungen. Die internationalen RednerInnen waren Juha Kaakinen (Y-Foundation), der zur Umsetzung von Housing First in Finnland referierte und Samara Jones seitens der Feantsa, die über den Housing First Guide Europe berichtete. Am Nachmittag gab es in verschiedenen Workshops Raum für fachlichen Austausch, u.a. zu Themen wie Soziale Inklusion, Flexibilität der Betreuung, Ressourcenorientierung und Schnittstellen, Selbstbestimmung und Lebensweltorientierung.
Zum gesamten Resümee

Wien: Vertreibung und Strafen aufgrund der Wiener Kampierverordnung

Die Vertreibung von obdachlosen Mernschen aus dem öffentlichen Raum und ihre Kriminalisierung ist ein Thema, das in den letzten Jahren leider wieder gesellschaftlich hoffähig geworden ist. Zuletzt wurde in Tirol ein Schlafverbot für obdachlose Personen im öffentlichen Raum diskutiert (siehe Newsletter-Beitrag Tirol). In Wien kommt es auf Basis der „Wiener Kampierverordnung“ immer wieder zu Vertreibungen und Verhängung von Verwaltungsstrafen für obdachlose Personen.

Obdachlosigkeit und ihre notgedrungene Sichtbarkeit im öffentlichen Raum werden somit per Gesetz kriminalisiert – unter Zuhilfenahme rechtlicher Bestimmungen, die ursprünglich von anderer Zielsetzung geprägt waren. So wurde die Kampierverordnung im Jahr 1985 mit dem Ziel erlassen, außerhalb von Campingplätzen ein Aufstellen von Zelten oder Wohnwägen u.ä. bzw. ein Nächtigen im Freien mit Schlafsack zu verbieten.

Seitens der niederschwelligen aufsuchenden Sozialen Arbeit der Wohnungslosenhilfe wird immer wieder kritisch darauf hingewiesen, dass speziell jene Plätze, die zum Beispiel aufgrund ihres Wertes für den Tourismus im Visier der Öffentlichkeit sind, von diesen Räumungen betroffen sind.
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Siehe auch BAWO Stellungnahme zur Kampierverordnung 2013

Wien: Wohnungslos in Wien – Die Uhr tickt!

Ⓒ Thomas Bock

Unter dem Titel "Wohnungslos in Wien - Die Uhr tickt" präsentierte der Verband Wiener Wohnungslosenhilfe am 01. Dezember im Rahmen einer Pressekonferenz seinen „Situationsbericht 2016“. Fazit: In den letzten zehn Jahren wurden die Angebote der Wohnungslosenhilfe beständig erweitert, dennoch stellt das Bevölkerungswachstum Wien vor große soziale Herausforderungen.
Wolfgang Janik (WOBES), Vorstand des Verbandes: „Wir müssen mit integrationsfördernden Maßnahmen, der Verbesserung von systemrelevanten Rahmenbedingungen und der Notwendigkeit, den Menschen leistbaren Wohnraum anbieten zu können, drei Säulen festigen, ohne die unsere Gesellschaft zu zerbrechen droht.“

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Der „Situationsbericht 2016“ und das Positionspapier „Leistbarer Wohnraum“ des Verbandes Wiener Wohnungslosenhilfe sind unter www.verband-wwh.at/download.html verfügbar.

Wien: Würde, Wärme, Wohnen – fünf Jahre Mobile Wohnbegleitung der Heilsarmee Österreich

Ⓒ Heilsarmee

Fünf Jahre Mobile Wohnbegleitung (MOWO) der Heilsarmee Österreich – ein Grund zum Feiern! Aber auch eine Gelegenheit, Erfahrungen der letzten Jahre zu teilen und in die Zukunft zu schauen. Daher haben wir zu unserem 5-Jahres-Jubiläum zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Bedarfe und Herausforderungen für die Wohnungssicherung im Gemeindebau“ ins Albert-Schweitzer-Haus in Wien eingeladen.

Im Anschluss an die Festtagsrede des Direktors der Diakonie, Michael Chalupka, berichtete Hans-Marcel Leber, Geschäftsführer der Heilsarmee Österreich, eindrücklich von den Anfängen der Mobilen Wohnbegleitung und stellte dar, wie viel MOWO in fünf Jahren erreicht hat und welche Herausforderungen noch vor uns liegen.
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Niederösterreich: "Wer die Mindestsicherung kürzt, nimmt eine Zunahme der Wohnungslosigkeit in Kauf"

Die bisherige Regelung der Mindestsicherung im Rahmen des 15A-Vertrags läuft mit 31.12.2016 aus. Der Versuch, eine neuerliche Vereinbarung zu schließen, wurde zwar seitens des Bundesministeriums geduldig betrieben, aber von den Ländern kamen zunehmend deutlichere Signale, dass eine bundeseinheitliche Regelung nicht mehr gewünscht sei. Dabei haben insbesondere die Länder Ober- und Niederösterreich einen unrühmlichen Alleingang mit massiven Verschlechterungen für die betroffene Bevölkerung unternommen.  Die gravierendsten Resultate sind der Ausschlusss von subsidiär Schutzberechtigten aus der Mindestsicherung, die alarmierende Reduktion der Mindestsicherung für Flüchtlinge und die Deckelung der Mindestsicherung auf maximal 1.500,- Euro pro Haushalt.
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BAWO Stellungnahmen gegen die Verschlechterung der Mindestsicherung in Niederösterreich:
BAWO Stellungnahme im November 2016 "Wer die Mindestsicherung kürzt, nimmt eine Zunahme von Wohnungslosigkeit in Kauf"

Appel an die Mitglieder des NÖ Landtags November 2016
Stellungnahme aus der Sicht der Wohnungslosenhilfe an den ÖVP Landtagsklub im November 2016
BAWO/NetWo-NÖ Stellungnahme im Februar 2016 gegen den Antrag zur Minderung des NÖ Mindestsicherungsgesetzes

Oberösterreich: Aufgepasst! In Linz beginnt's

Ⓒ HabiTAT

Das Mietshäuser Syndikat ist eine in Deutschland kooperativ und nicht-kommerziell organisierte Beteiligungsgesellschaft zum gemeinschaftlichen Erwerb von Häusern, die selbstorganisiert in Gemeineigentum überführt werden, um langfristig bezahlbare Wohnungen und Raum für Initiativen zu schaffen. Im Jahr 2016 war es an 115 Hausprojekten in Deutschland beteiligt, davon an 15 in Freiburg, an 21 in Berlin und Potsdam und an 9 in Leipzig.

In Österreich ist dieses Modell im Zuge der Gründung des Dachverbands habiTAT vor etwa drei Jahren mittlerweile auch angekommen. Ein Haus in der Linzer Innenstadt ist das erste Haus, welches in Österreich nach diesem Modell vom Immobilienmarkt freigekauft wurde und nun der gemeinschaftlichen Nutzung und Bewohnug zur Verfügung steht. Damit wurde in Linz das erste selbstverwaltete Hausprojekt in Österreich realisiert.

Mehr zum Projekt unter: https://habitat.servus.at/willy-fred/

Oberösterreich: Rezension einer Magisterarbeit zum Konzept der Delogierungsprävention und die Praxis der Präventionsstelle in Wels

In der folgenden Rezension befasst sich Heinz Schoibl mit der Magisterarbeit von Claudia Seyringer, die das Konzept der Delogierungsprävention und die Praxis der Präventionsstelle in Wels / Oberösterreich in ihrere Arbeit unter die Lupe nimmt.

Das Kernthema der Arbeit liegt darin, die Nachhaltigkeit der Delo-Prävention zu hinterfragen. In einer Befragung von KlientInnen der Delo-Prävention stellt sich Claudia Seyringer insbesondere der Frage, wie diese die Effekte und Leistungen der Präventionsarbeit einstufen. Insgesamt gesehen kommt sie dabei zu einem außerordentlich positiven Ergebnis.
Zur ganzen Rezension

Salzburg: Aktuelles zum BMS-Diskurs in Salzburg

Salzburg zeigt sich hinsichtlich der Situation am Wohnungsmarkt unverändert: Es besteht nach wie vor ein massives Marktungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, Zugänge und Leistbarkeit sind nicht vorhanden, die Leistungshöhe des Wohnbedarfs hinkt weit abgeschlagen hinter den realen Mietkosten hinterher, sozial- und wohnpolitische Maßnahmen lassen auf sich warten.

Dennoch sind in Anbetracht der gruseligen Entwicklungen in Ober- und Niederösterreich, die mit der Implementierung eigener Gesetze aus einer bundeseinheitlichen Lösung ausgeschert sind - und so gleichsam als Vorreiter in den Länderdiskursen für eine Nivellierung nach unten gesorgt haben - unsere Bemühungen und gewissermaßen auch Hoffnungen, es möge abseits von neun individuellen Bundesländerlösungen doch noch irgendwie eine 15a-Vereinbarung zur Mindestsicherung bis Jahresende zustande kommen sowie unsere jahrelangen Forderungen an die wohn- und sozialpolitischen EntscheidungsträgerInnen wieder etwas entrückt. Stattdessen blicken wir nun seit Wochen gespannt auf die politische Arena im Bundesland Salzburg.
Mehr im ganzen Artikel

Salzburg: „Wie wollen wir wohnen“ - Wohnbausymposium in Salzburg

Ⓒ Stadt Salzburg

Im November veranstaltete die Stadt Salzburg (die Abteilungen Raumplanung und Baubehörde sowie Soziales) in Kooperation mit der Wohnbauforschung des SIR ein Wohnbausymposium zum Thema „Wie wollen wir wohnen?“. Wenngleich sich für die Wohnungslosenhilfe primär die Frage des „Wo wollen wir wohnen?“ stellt, so konnten die einzelnen Beiträge der ReferentInnen durchaus als spannend bewertet werden. Auch konnten die Bedarfe aus Sicht der Wohnungslosenhilfe in einem Workshop eingebracht werden.

Das Interesse am Symposium war gewaltig: Es waren über hundert TeilnehmerInnen anwesend. Neben Personen aus Politik, Verwaltung und aus der Wohnungs- und Bauwirtschaft, unter anderem Direktoren gemeinnütziger Wohnbauträger, der privaten Bauwirtschaft, Sozial- und FreiraumplanerInnen und LandschaftsarchitektInnen, waren auch SoziologInnen, MitarbeiterInnen der Universität Salzburg sowie der Sozialbereiche (Bewohnerservicestellen und Wohnungslosenhilfe) vertreten.
Weiterlesen im gesamten Beitrag

Salzburg: 7. Regionale Armutskonferenz und 2. Jugend-Armuts-Konferenz

In Salzburg, St.Virgil, fand im Oktober 2016 die 7. Regionale Armutskonferenz statt.

Der Vormittag wurde als Jugend-Armuts-Konferenz gestaltet, an der rund 100 SchülerInnen aus insgesamt fünf Salzburger Schulen teilgenommen haben. Mit ihnen wurden u.a. unter Einbindung von Betroffenen Erzählcafés zu den Themen Flucht/Asyl, Arbeitslosigkeit, Wohnungslosigkeit und Betteln veranstaltet. Anschließend hatten die Jugendlichen noch Gelegenheit, die in den Erzählcafés aufgetauchten Fragen mit Politikerinnen, vor Ort: Landesrätin Martina Berthold und Landtagsabgeordnete Ingrid Riezler-Kainzner, zu diskutieren.
Zum Veranstaltungsbeitrag

Salzburg: Aktueller Menschenrechtsbericht der Plattform für Menschenrechte Salzburg online

Die Plattform für Menschenrechte Salzburg, ein Netzwerk von mehr als 30 Salzburger NGOs, hat den Menschenrechtsbericht Salzburg 2016 herausgebracht.
Die Plattform dokumentiert Menschenrechts-Verletzungen und setzt Schritte, um sie zu beseitigen. Der Menschenrechtsbericht listet auf, wo in Salzburg Grund- und Menschenrechte verletzt werden oder in Gefahr sind (anhand von Falldokumentation, Analysen zu strukturellen Problemlagen und Kommentaren).
Heinz Schoibl, BAWO Vorstand Salzburg und Helix Austria, hat für den Bericht einen Beitrag zum Thema Bettelverbote und Rechtsvollzug verfasst.
Menschenrechtsbericht Salzburg 2016

Kärnten: Zur Fachtagung: „Räume für globale Gerechtigkeit? Entwicklungen, Ressourcen/Infrastrukturen und mögliche Alternativen im urbanen Raum

Zum Thema Räume sprachen im Oktober im Rahmen der sehr engagierten Veranstaltung an der Uni Klagenfurt unter anderem Amila Sirbegovic, Dagmar Straubmann und Heinz Schoibl. Sie betrachteten dabei Bereiche wie den Migrations-Raum Stadt, den Genossenschaftsbau in Kärnten und beleuchten Wohnungslosigkeit und deren sozial- sowie wohnpolitische Aspekte.
Einblick zum Thema gibt die Powerpointpräsentation von Heinz Schoibl

Steiermark: Wohnungsbericht der Stadt Graz veröffentlicht

Der Bericht, von der Stadt Graz in Auftrag gegeben, befasst sich mit der Gegenüberstellung von Wohnungsnachfrage und Wohnungsangebot in Graz. Anhand von neun Maßnahmenvorschlägen wird aufgezeigt, wie die wachsende Stadt den sich verändernden Bedürfnissen in Zukunft gerecht werden kann. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf geförderten und kommunalen Wohnbau, Kautionsbeitrag und Ausbau der Siedlungsbetreuung und Wohn(ein)begleitung. Zentrales Ziel ist die Bereitstellung von ausreichendem leistbaren Wohnraum.
Siehe Wohnungsbericht der Stadt Graz 2016.

Ⓒ Graz Tourismus

Steiermark: Hoher Bedarf bei der Winternotschlafstelle Graz

In der Zeit von November 2016 bis April 2017 wird für insgesamt täglich 50 Einzelpersonen, Familien und Kinder in der von der Caritas betriebenen Notschlafstelle eine Nächtigungsmöglichkeit zur Verfügung gestellt. Die Einrichtung ist stark ausgelastet, eine Erweiterung ist angedacht.

Steiermark: Wohnungslosenerhebung in Graz

Im Erhebungszeitraum Oktober 2016 wurden von den teilnehmenden Organisationen die Datenerhebung durchgeführt. Die Mitarbeit war hoch, Erhebungsbögen von über 50 Einrichtungen wurden an das Projektteam der BAWO übermittelt. Es folgen nun die Phase der Datenauswertung und im Jänner 2017 ein dritter Workshop für die an der Erhebung mitwirkenden (Leitungs-)MitarbeiterInnen der Wohnungslosenhilfe-Einrichtungen und der Schnittstellen.
An dieser Stelle ein großes „Dankeschön“ von der BAWO an die MitarbeiterInnen der Einrichtungen, die neben ihrer täglichen Arbeit die Erhebungsdaten aufnahmen. Ebenso ein "Dankeschön" an die EinrichtungsleiterInnen, die die Teilnahme ermöglicht haben. Natürlich ist vor allem auch den Betroffenen für ihre Zustimmung zur Datenverwendung zu danken.

Steiermark: Volksanwaltschaft prüft Sozialamt Graz

Nach mehrfachen Beschwerden zum Vollzug der Mindestsicherung am Grazer Sozialamt wurde nun die Volksanwaltschaft aktiv. Konkret wird ein amtswegiges Prüfverfahren in Bezug auf nicht nachvollziehbare Ermessensentscheidungen, den Umgang mit Überbrückungshilfen und die telefonische Erreichbarkeit von MitarbeiterInnen eingeleitet werden. 

Tirol: Mindestsicherung Tirol

VertreterInnen der ÖVP fordern nun auch für Tirol Leistungskürzungen (Deckelung, Wartefrist für anerkannte AsylwerberInnen). Begründung: Tirol würde Flüchtlinge aus Deutschland und den anderen Bundesländern anziehen („Sozialtourismus“). Wenn Ober- und Niederösterreich kürzen, dann könne Tirol das nicht auffangen. Wenn es keine Bundeslösung gibt, dann sei Tirol gezwungen nach unten zu nivellieren. Bis dato spricht sich die zuständige Landesrätin gegen Kürzungen bei der Mindestsicherung aus. Der SPAK wird weiterhin gegen Verschärfungen bei der Mindestsicherung auftreten.

Weiter zum ganzen Beitrag

Tirol: Der Unterstützungbedarf steigt – und das Land Tirol kürzt die Fördermittel der Sozialen Einrichtungen

Das Land Tirol kürzt Fördermittel von Sozialen Einrichtungen und nimmt damit eine Angebotsreduktion in Kauf – und das bei einem massiv gestiegenen Bedarf an Unterstützungsleistungen!
Die schwarz-grüne Landesregierung will Einrichtungen wie das DOWAS, das Tiroler Frauenhaus, den Verein für Obdachlose, das DOWAS für Frauen u.v.a. nicht mehr im notwendigen Ausmaß finanzieren. Kürzungen für 2017 und 2018 wurden beschlossen! Im Vorfeld hat der SPAK Tirol in zahlreichen Gesprächen und Briefen die Auswirkungen erläutert (siehe dazu Offener Brief SPAK Tirol). Die Medien haben berichtet, die Opposition hat sich für die Einrichtungen stark gemacht.
Warum „spart“ das Land ausgerechnet bei langjährig etablierten und nachweislich gut funktionierenden sozialen Einrichtungen? Warum wird in Kauf genommen, dass Menschen in unterschiedlichen Notlagen zukünftig keine Unterstützung mehr bekommen werden, um ihre Lebenssituation zu verbessern? Es liegt nicht an scheinbar leeren Kassen, das zeigt der Blick auf andere Ausgaben des Landes Tirols. Es liegt am nicht vorhandenen politischen Willen.
Zum Artikel
Zum Offenen Brief des SPAK Tirol

Tirol: Vertreibungspolitik Innsbruck

Immer mehr Menschen sind gezwungen im Freien zu nächtigen. Einige von Ihnen haben ihren Schlafplatz in der Altstadt. Das stört die Wirtschaftstreibenden. In einem ersten Schritt hat die Stadt Innsbruck versucht, die schlafenden Menschen mit Wasser zu vertreiben. Die Altstadtlauben wurden also am Abend zusätzlich „gereinigt“, sprich die Schlafplätze mit Wasser bespritzt, um sie unbrauchbar zu machen. Die Menschen blieben. Die Stadt sprach sich dann für ein Nächtigungsverbot aus. Bei Zuwiderhandeln solle es Strafen bis zu € 2.000,-- geben. Die dazu notwendige Verordnung bekam letztendlich keine Mehrheit im Gemeinderat. Vertreter der FPÖ haben der Verordnung nicht zugestimmt, sie wollten zusätzlich ein ausgedehntes Bettelverbot durchbringen. Gegen die Vertreibungspolitik gab es zahlreiche Proteste.

Siehe dazu Stellungnahme des Vereins für Obdachlose zum geplanten Nächtigungsverbot
Siehe auch den Artikel zum Thema in den aktuellen FEANTSA Flash Headlines
Und den Standardartikel Nov. 2016 zum Thema

Tirol: Mietzinsbeihilfe in Tirol. SPAK fordert erneut landesweiten einheitlichen Zugang

Die Gewährung von Beihilfen ist ein wichtiger Baustein, um die teuren Wohnkosten in Tirol erträglicher zu machen. Das Land Tirol hätte die Möglichkeit, dazu die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen und für einen landesweiten einheitlichen Zugang zu sorgen.
Siehe Brief an den zuständigen Landesrat Tratter

Tirol: „Mieten essen Leben auf“ & 40 Jahre DOWAS

Immer mehr Menschen – darunter viele Familien – wenden sich an das DOWAS, weil ihr Einkommen nicht mehr ausreicht und sie sich das Wohnen nicht mehr leisten können.
2.300 Menschen wandten sich insgesamt im Jahr 2015 an die Sozialberatungsstellen des DOWAS. Das sind immerhin fast 2 % der Innsbrucker Bevölkerung. 1.200 Menschen waren beim ersten Kontakt nicht wohnversorgt. Die Jüngsten waren 14, die Ältesten über 70 Jahre alt.
200 Menschen wurden 2015 in den Wohneinrichtungen (50 Wohnplätze) aufgenommen.
Täglich wenden sich 150 Menschen an die Sozialberatungsstellen.

Wohnungsnot – der Mangel an bezahlbarem und längerfristig gesichertem Wohnraum – ist das dringlichste der gesellschaftlichen und sozialpolitischen Probleme mit denen sich das DOWAS seit seiner Gründung vor 40 Jahren befasst. Weil sich die Wohnungsnot in den letzten Jahrzehnten verschärft hat, haben wir uns entschieden, den Festakt zur 40-Jahrfeier und das Jahrbuch unter diese Thematik zu stellen.

Weiter im DOWAS-Beitrag

Ⓒ Andrej Holm anlässlich 40 Jahre DOWAS

Vorarlberg: Erfolgreiche 10 Jahre Soziales Netzwerk Wohnen

Seit zehn Jahren betreiben das Land Vorarlberg und die ARGE Wohnungslosenhilfe das Projekt Soziales Netzwerk Wohnen, ein an den Grundsätzen von Housing First orientiertes Programm, in dessen Rahmen Obdachlose und chronifiziert Wohnungslose wieder ins normale Wohnen zurückgeführt werden. Betroffene erhalten eine gemeinnützige Wohnung im Direktmietvertrag und eine auf drei Jahre ausgelegte sozialarbeiterische Unterstützung zur Absicherung des Wohnungserhalts. Insgesamt wurden bereits 117 solche Wohnungen vergeben.

Projektkoordinatorin Heidi Lorenzi vom Institut für Sozialdienste (ifs) und Land Vorarlberg können nach zehn Projektjahren eine sehr positive Bilanz ziehen. Als erfolgsfördernd und unterstützend für das Projekt hat sich dabei eine Änderung der Wohnbauförderrichtlinie erwiesen. Seit 2009 müssen Gemeinden in jeder neu gebauten Wohnanlage eine Wohnung für das Soziale Netzwerk Wohnen bereitstellen.
Eine ausführliche Projektbeschreibung bietet die Presseinformation des Landes Vorarlberg.

Buchrezension: In Defense of Housing

Unter dem Titel "De-Kommodifizierung von Wohnraum als Speerspitze gegen Zweckentfremdung des Wohnens" beschäftigt sich Gastautorin Anja-Theresa Salomon mit dem aktuellen Buch von Peter Marcuse und David Madden.

Anja-Theresa Salomon ist die Produzentin des Dokumentarfilms „Obdachlos-Zuhause am Rande der Gesellschaft“, der demnächst in den Kinos anlaufen wird.

Zur Rezension der Gastautorin

Buchtipp: Aktuelle Leitbegriffe der Sozialen Arbeit. Ein kritisches Handbuch Band 3

Dieses Handbuch, von Elisabeth Hammer, Obfrau der BAWO, mit herausgegeben, greift in bewährter Weise die Analyse jener zentralen Begrifflichkeiten der Sozialen Arbeit auf, die gegenwärtig als hegemoniale Schlüsselbegriffe zwischen öffentlichem Diskurs und Fachdiskurs ausgemacht werden können und so Effekte auf die Praxis Sozialer Arbeit entfalten.
Weiter im Text

12,5 x 20,5 cm | Broschur
Ca. 250 Seiten | € 19,80
ISBN 978-3-85409-823-2

CC oder: Wo wir immer schon nachhaken wollten!

Immer noch aktuell, angesichts der jüngsten Diskussionen rund ums Wohnen aber immer brisanter! Wohnungsnot in den Städten - ungebrochener Anstieg der Wohnkosten, eskalierender Mangel an leistbaren Wohnungen, endlose
Geschichte des wohnpolitischen Arbeitskreises im Justizministerium, der nun schon seit gefühlten 20 Jahren an einer Reform des Mietrechts bastelt.

--> Wir haben zwar nicht die Lösung, aber ein Fachbuch (das dritte im Zweijahresabstand) zum Thema herausgegeben, in dem eine Fülle von Informationen über Ursachen von sowie Auswegen aus der Wohnungsnot zu finden sind. WOHNOPOLY - WOHNEN VON OBEN BIS UNTEN (Hg. BAWO, November 2015).
Powerpointpräsentation anlässlich der Buchpräsentation November 2015
Bestellinfo und mehr zum Buch
Bestellung "Wohnopoly - Wohnen von oben bis unten" direkt im BAWO Büro unter assist@bawo.at

Termine

                                                     Inter-/national

Fr, 03. Februar 2017
X. Präventionstagung der BAG W: Prävention in Zeiten der Wohnungsnot. Herausforderungen und innovative Konzepte
Ort: Stadthaus Cottbus, Erich-Kästner-Platz 1, 03046 Cottbus

Fr, 19th May 2017
FEANTSA Policy Conference 2017
The FEANTSA Policy Conference 2017 will be held in Gdansk, Poland. The conference is an opportunity for people working in homelessness from across Europe to meet, discuss their work and find out more about homelessness services and practices from around the continent. See more information on the FEANTSA website.
Venue: Gdansk

Mo, 22. Mai 2017 bis Mi, 24. Mai 2017
BAWO Fachtagung 2017 Wohnen ist mehr
Die Fachtagung, die 2017 in Salzburg stattfinden wird, wird die fehlende Wohnversorgung und die Wohnungsnot in Österreich/Europa thematisieren und nach deren strukturellen und ökonomischen Grundlagen und Ursachen forschen.
Ort: Parkhotel Brunauer, Elisabethstraße 45a, 5020 Salzburg

Do, 22. Juni 2017 bis Fr, 23. Juni 2ß17
Aviso BAG W Fachtagung „Migration“
Ort: Weimar

Mi, 15. November 2017 bis Fr, 17. November 2017
Aviso BAG W-Bundestagung 2017
Ort: Berlin
                                             
                                                              Wien

Mo, 16. Jänner 2017, 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Bawo Forum
Ort: Neustart, Castelligasse 17, 1050 Wien

Di, 21. Februar 2017, 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Wiener Frauenarbeitskreis der BAWO

Kontakt: Margit Jelenko Tel.: 01/603 12 28-601; Email: margit.jelenko@samariterwien.at

Mo, 20. März 2017, 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Wiener Frauenarbeitskreis der BAWO

Kontakt: Margit Jelenko Tel.: 01/603 12 28-601; Email: margit.jelenko@samariterwien.at