BAWO Presseaussendung: Wer die Mindestsicherung kürzt, nimmt eine Zunahme von Wohnungslosigkeit in Kauf

Die BAWO – Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe kritisiert die in Niederösterreich vorgesehenen Verschlechterungen der Leistungen der Mindestsicherung und des Wohnzuschusses scharf: „Die Einführung einer Deckelung von 1500 Euro und die Wartefrist für Asylberechtigte führen zu mehr Armut, besonders für Kinder und große Familien und sind ein Verstoß gegen geltendes Menschenrecht“, so die BAWO-Obfrau Elisabeth Hammer. Die Kürzungen auf die sogenannte Mindestsicherung-Integration um weitere 200 Euro sind diskriminierend, bedrohen die Existenzgrundlagen der Betroffenen und verschärfen soziale Ungleichheit. Keinesfalls darf dieses Beispiel Schule machen und zur Verschlechterung der Leistungen der Mindestsicherung in ganz Österreich führen.

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